Leistungen

 

Für Ihr
Kind


KINDER stehen bei uns im Mittelpunkt. Nicht, weil sie sich lautstark „wichtig machen“. Ob laut oder leise, vorsichtig oder forsch – sie sind uns alle wichtig. Und so individuell wie Ihr Kind sich gibt, ist auch unser Leistungsspektrum.
Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich hier über Ziele und Inhalte der Frühförderung, der Lerntherapie, Psychomotorik und der systemischen Familienberatung.

Jetzt Termin
vereinbaren



Kontakt

Frühförderung

Zielgruppe: Kinder im Alter von 0 bis zur Einschulung

Dass Kinder unterschiedliche Schwerpunkte in Ihren Fähigkeiten haben, ist für uns eine ganz natürliche Sache. Einige dieser „natürlichen Begabungen“ sind jedoch wichtig, um aktiv und akzeptiert am Leben teilzunehmen. Im Rahmen der Frühdiagnostik werden über Beobachtung auffallende Abweichungen festgestellt. Darauf aufbauend werden Maßnahmen im Rahmen einer Frühförderung festgelegt.

Unser gemeinsames Ziel:
Kinder in Ihrer Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit, in ihrer Selbstständigkeit und in ihrem Wohlbefinden zu unterstützen.
Das erreichen wir durch folgende Maßnahmen in individueller Einzelförderung:

  • Sprachanbahnung
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Förderung der Wahrnehmung (Hör- und Sehsinn, Tiefenwahrnehmung, Gleichgewicht, Hautsinn, usw.)
  • Zielgerichtetes Spielen
  • Rollenspiele
  • Materialerfahrung im Bastelraum
  • Förderung von Konzentration und Ausdauer
  • Förderung von zielgerichtetem und planvollem Vorgehen

Marburger
Konzentrationstraining


Dem Schulalltag gewachsen sein – was bedeutet das?

Neben dem Begreifen und Verstehen von Lerneinhalten, dem Erlernen von Regeln und anderen geistigen, sowie sprachlichen Fähigkeiten, spielt die Konzentration eine wesentliche Rolle. Sie verbindet die Fähigkeiten und versetzt Kinder in die Lage, sich weiter zu entwickeln.

Die Abfolge ist denkbar einfach: Aus der Konzentrationsproblematik entsteht über kurz oder lang eine Leistungsproblematik und in Folge Verhaltensauffälligkeiten. Davon ist auch die Beziehung zu den Eltern betroffen und erfordert eine neue Eltern-Kind-Interaktion. Fehlen dem Kind dauerhaft Erfolge und positive Rückmeldungen aus dem näheren Umfeld verändert es sich in seinem Verhalten. Das Selbstbewusstsein sinkt und es erlebt ein geringeres Selbstwertgefühl.

Wie in vielen Bereichen des Lebens und Alltags helfen allen Beteiligten die frühe Wahrnehmung und die darauf aufbauende Aktion. Ein Kind zeigt in der Regel Konzentrationsschwierigkeiten, wenn es ihm schwerfällt:

• seine Aufmerksamkeit der Situation entsprechend zu steuern
• dabei zu bleiben
• Unwichtiges auszublenden
Das betrifft sowohl zappelige und impulsive Kinder wie auch Träumer oder Trödler. Sie alle haben Schwierigkeiten eine Aufgabe zu beginnen und diese fehlerfrei und gewissenhaft zum Ende zu bringen.

Hier setzt das Übungsprogramm des Marburger Konzentrationstrainings an. Auf Basis eines Gruppentrainings werden die Kinder einmal pro Woche über 75 bzw. 90 Minuten durch verschiedene Phasen geführt.

Diese sind:

• Entspannungsübungen bzw. dynamisches Spielen
• Übungen zur verbalen Selbstinstruktion
• Kim - Spiele
• Gruppenspiele

Der Schwierigkeitsgrad der Übungen wird dabei kontinuierlich an das Niveau der Vorschulkinder bzw. Schulkinder angepasst. Das System arbeitet nach dem Prinzip der Belohnung.

Parallel dazu findet begleitend ein Elternabend bzw. Elterngespräch statt, um das Erlernte auch im Alltag verstärken zu können.

WICHTIG:

Das Konzentrationstraining besteht aus sechs aufeinander aufbauenden Übungseinheiten in einer festen Gruppe. Versäumte Stunden können nicht nachgeholt werden. Die Teilnahme an allen sechs Einheiten ist verpflichtend und unabdingbar für den Erfolg.

Die Kosten werden nicht von öffentlichen Stellen übernommen. Als Selbstzahler haben Sie jedoch immer die Möglichkeit, hier den Grundstein für einen guten Lerneinstieg zu legen. Rufen Sie uns unverbindlich an und erkundigen Sie sich nach den nächsten Terminen.

Dyslexie/ Dyskalkulie

LRS/ Rechenschwäche

Lesen, schreiben und rechnen können – das ist die Grundlage dafür, sich mitteilen zu können und sich selbstständig Wissen anzueignen. Diese Fähigkeiten tragen grundlegend dazu bei, dass Menschen sich aktiv am Geschehen beteiligen und selbstbewusst ihren Alltag gestalten. Nicht für jeden ist das eine Selbstverständlichkeit.

Stellen Sie sich ganz einfach folgende Fragen:

• Hatte mein Kind schon früh Schwierigkeiten beim Sprechen lernen?
• Ist es lustlos bei der Erledigung der Hausaufgaben?
• Hat mein Kind Probleme beim Erlernen von Rechtschreibregeln?
• Ist der Lesefluss vergleichsweise langsam?
• Hat mein Kind Schwierigkeiten Mengen zu erfassen und einzuschätzen?
• Benötigt es noch Hilfsmittel um Rechenoperationen durchführen zu können?
• Vertauscht es Zahlen?
• Hat es große Angst vor Subtraktionsaufgaben?

Häufig können Sie bzw. andere Kontaktpersonen aus dem Kindergarten und in der Schule selber feststellen, dass die Entwicklung Ihres Kindes nicht erwartungsgemäß verläuft.
Letzte Sicherheit und damit die Möglichkeit zum rechtzeitigen Handeln gibt Ihnen jedoch nur eine qualifizierte Überprüfung.

Im Rahmen der Lernförderung haben Sie und wir vielfältige Möglichkeiten, fehlende natürliche Begabungen differenziert zu üben. In jedem Fall sollten Sie sich Sicherheit verschaffen um dann Ihr Kind mit einer individuellen Hilfestellung zu unterstützen.

Wir bieten Ihnen eine qualifizierte Förderung an, die in sechs Schritten erfolgt:

1. Umfassende Diagnostik mit standardisierten Testverfahren, z.B. differenzierte Lese- und Rechtschreibtests, Test zur phonologischen Bewusstheit
2. Test zur Erfassung numerisch-rechnerischer Fertigkeiten
3. Elternberatung und Zielbestimmung
4. Festlegung der individuellen Fördermaßnahmen inkl. Anleitung für Hausaufgaben
5. Verlaufsdiagnostik zur Überprüfung der Zielerreichung
6. Abschlussdiagnostik
7. Elterngespräch
Therapieformen und Inhalte:

• Steigerung der Motivation und Wahrnehmung der eigenen Schreib- und Lesekompetenz
• Förderung der Laut- Buchstaben- bzw. Buchstaben-Laut-Zuordnung
• Förderung der vorhandenen Fähigkeiten im Lese- und Schriftspracherwerb
• Förderung der phonologischen Bewusstheit
• Förderung des orthographischen Regelwissens
• Förderung zur Mengenerfassung
• Förderung zur Zahlenverarbeitung und Rechenoperationen

Dabei berücksichtigen wir auch die Entwicklung der anderen Verhaltensebenen, wie z.B. die emotionale, soziale, psychische oder physische Kompetenz Ihres Kindes und damit einhergehender Symptome (wie z.B. ADS).

Unterstützend zu unserer Arbeit leiten wir Sie gezielt an, Übungen in die Alltagsroutine zu übernehmen und so Gelerntes immer wieder zu festigen. Die Erfolge und das gestärkte Bewusstsein Ihres Kindes sind die besten Therapiebegleiter und die Hauptmotivation, diese Herausforderung jeden Tag anzunehmen.

Hinweise zur finanziellen Förderung nach § 35a SGB können Sie gerne bei uns erfragen. Oder schauen Sie ganz einfach unter:
www.legasthenie-verband.de

Zudem haben Sie jederzeit die Möglichkeit, diese unterstützende Therapie als Selbstzahler zu übernehmen.
Beratungsaufwand

Teil A :

Tel. Erstgespräch und Diagnostik (ca. 2 Std.) Elterngespräch und evtl. Schulkontakt 150,00 €

In dieser Phase differenzieren wir nach Lese-Rechtschreibschwäche, Lernstörung bzw. Lernbehinderung und stimmen darauf das Förderprogramm ab. Evtl. notwendige weitere Schritte werden besprochen.

Teil B:

Jede weitere Therapiestunde (Dauer 45 Min.) berechnen wir mit 55,00 €. Darin enthalten sind alle erforderlichen Arbeitsmaterialien.

Weiterführende Hinweise zum Thema LRS und Dyskalkulie finden Sie unter folgenden Internetseiten:
www.legasthenie-verband.de

Psychomotorik

Schritt für Schritt zu mehr Mobilität

„Bewegung“ ist für die Entwicklung eines Kindes eine ganz wesentliche Erfahrung. „Beweglichkeit“ und Selbstständigkeit sind dabei untrennbar mit einander verbunden und helfen uns, neue Möglichkeiten und Pfade auf unserem Lebensweg zu entdecken. In der Psychomotorik geht es jedoch nicht um „Turnübungen“ zur Verbesserung der Bewegungsfähigkeit.

Vielmehr zielen die spielerischen Aktivitäten darauf ab, eine differenzierte Wahrnehmung für den eigenen Körper zu entwickeln und diese in bekannten und neuen Alltagssituationen einzusetzen, wie z.B. beim Klettergerüst auf dem Spielplatz.
An diesem Ziel arbeiten wir in Sporthallen und in unseren Praxisräumen mit folgenden Bewegungsübungen:

• Wahrnehmung von Be- und Entlastung (besonders für hyperaktive Kinder geeignet)
• Spontane Eigenaktivität mit Pedalos, Rollbrettern, Kreiseln und anderen Geräten mit Spaßfaktor
• Rhythmische Spiele
• Bewegungsbaustellen und -landschaften
• Angeleitete Spiele
Neue und gemeinsame Bewegungserlebnisse sind wie eine gutes Gespräch: Sie fördern die Integration, entwickeln Kooperationen, Kommunikationen und Sozialkontakte.

Wir bieten dafür Zeit und Raum.

Systemische Familienberatung

Zusammenhalt stärken

Im Zentrum Ihrer und unserer Bemühungen steht immer das Kind. Für die optimale Förderung jedoch müssen beide primär Beteiligten, Kind und Familie, auch als „Einheit“ gefördert werden. Im Rahmen der „Systemischen Familienberatung“ werden darum Abläufe im Familienalltag gemeinsam analysiert und Handlungsalternativen entwickelt.

Unser Ziel ist es dabei, Unsicherheiten zu nehmen und mit Ihnen und für Sie Freiräume zum Leben und Handeln in der spezifischen familiären Situation zu entdecken.

Im Gespräch und in der Beobachtung wollen wir:

• Eltern bei der Erziehung unterstützen
• Kompetenzen und Möglichkeiten im Alltag entwickeln
• Schwierige Situationen meistern
• Abläufe und Situationen gestalten, erweitern und ggf. verändern
• Bedürfnisse der Geschwister berücksichtigen und einbeziehen
• Fröhliches und förderliches Spielen mit ihren Kindern initiieren
• Eingliederung in den Kindergarten/ Schule begleiten
„Die Familie“ – das ist ein komplexes System mit eigenen Regeln, Kommunikations- und Verhaltensmustern und dem Wertegefühl seiner Mitglieder. Eine Veränderung beim einen bewirkt darum immer auch eine Veränderung für die anderen.

Darauf nehmen wir Rücksicht.

Heidelberger Elterntraining


Ein Gruppentraining für Eltern:

Kinder mit Sprachverzögerungen haben es schwer im Alltag. Häufig versteht außer den Eltern niemand ihre individuellen Sprachsignale. So kann die Umgebung nur schwer oder sogar falsch auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche reagieren. Was zu Beginn noch unerheblich oder kindlich-verspielt erscheint, wird mit jedem weiteren Entwicklungsschritt zur Unabhängigkeit offensichtlicher: Kleinkind- und Kindergartenzeit verlaufen schwierig, Freizeitgestaltung und soziale Kontakte entwickeln sich nicht altersgerecht. Häufig werden die Probleme in der Kommunikation begleitet durch weitere Defizite in der motorischen oder kognitiven Entwicklung.
Hier setzt unter anderem das Heidelberger Elterntraining an:

Es ist speziell für die Förderung von Kleinkindern entwickelt worden, die entweder spät mit dem Sprechen (late talker) beginnen (keine 50 Wörter bis zum 2. Lebensjahr oder über das zweite Lebensjahr hinaus eine verzögerte Sprachentwicklung aufweisen.

In diesem Trainingsmodul lernen Eltern, den Sprachgebrauch ihrer Kinder gezielt zu fördern.


Als engste Bezugs- und Kontaktperson sollen Eltern lernen, Spiel- und Alltagssituationen fur die Forderung zu nutzen.
Unser zertifiziertes Fachpersonal bietet im Rahmen der 7-Wochen-Kurse u.a.:

• Gruppentraining für Eltern mit Spätsprechern und Kinder mit verzögerter Sprachentwicklung
• Kennelernen der Sprachfördermöglichkeiten, Sprachlehrstrategien
• Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag Sprach- und Bewegungsspiele
Die Kurse finden in Kleingruppen bis 10 Personen an sieben Kursabenden statt (Dauer ca. 2 Stunden). Vor Beginn der Maßnahme werden die persönliches Vorgespräch zu Beginn der Maßnahme und eine Nachschulung gehören ebenso zum Ablauf des Trainings wie der vielfältige Einsatz von Hilfsmitteln und Lehrmethoden.

Das Heidelberger Elterntraining ist eine Leistung, die in begründeten Fällen unter: Hilfe zur Erziehung fallt.

Machen Sie Ihre Kinder stark für die Zukunft.
Sprechen Sie uns an.


Kontakt